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Die Farbe der Milch
Ikke Naken

Norwegen 2004

 

Inhalt

Die zwölfjährige Selma fest davon überzeugt, dass Jungen - wie später eben auch Männer - nichts als Probleme bereiten. Die Beweise dafür hält ihre Verwandtschaft parat. Schon seit Jahren wollen ihre Tante und ihr Onkel heiraten. Aber kaum steht ein Termin fest, geraten sie in einen derart heftigen Streit, dass der Priester nach Hause geschickt und die Feier abgesagt werden muss. Und ist nicht Selmas Mutter aus Liebe sogar gestorben? Darum will Selma von Liebe nichts wissen. Sie widmet ihr Leben der Wissenschaft! Nichts weniger als den Nobelpreis will sie dereinst bekommen. Deshalb kann sie auch keine Zeit mit ihren Freundinnen vertrödeln, bei denen sich doch nur alles um Jungs dreht. Viel lieber diskutiert Selma wissenschaftliche Fragen mit dem gleichaltrigen Andy. Dann aber stellt sich heraus, dass der sich in Selma verliebt hat. Einen »Film über Liebe und andere Naturkatastrophen« nennt die Regisseurin ihre romantische Komödie, deren Heldin fest entschlossen ist, sich nicht zu verlieben - während eines herrlichen, unvergesslichen norwegischen Sommers.

Themen
Pubertät, Erwachsenwerden, Familienbeziehungen, Freundschaft, erste Liebe, Lebenskonzepte, Gruppenzugehörigkeit, Frauen- und Männer-Rollen, Skandinavien

Fächer
Biologie, Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religion

Pressestimmen
»Der skurrile Witz entsteht aus den Widersprüchen zwischen Selmas Gedanken und dem, was zu sehen ist. Bisweilen erscheinen die Erwachsenen im Beziehungsclinch ein bisschen zu überdreht, aber das stört kaum, denn von allen Katastrophen bleibt die Liebe die größte und beste. Einfühlsam und humorvoll.«
Manfred Hobsch, Der Tagesspiegel, Berlin, 8.2.2007

»Eine weitgehend bezaubernde und leichtfüßige Heranwachs-Komödie mit wunderbar durchgeknallten Figuren sowie einer ganzen Flut rotzfrecher und fangfrischer Dialoge … Dieser herzige und knuffige Film [bereitet] viel Freude - und ist allein für junge Zuschauer viel zu schade.«
Oliver Reinhard, Sächsische Zeitung, Dresden, 8.2.2007

»Eine Coming-of-Age-Story, die zwischen Märchen, Drama und Komödie balanciert, ein Film zum Wohlfühlen und Liebhaben, ohne Gefühlsduselei.«
Ulrike Mattern, Jump Cut Magazin

»Ein kleiner Film, der jedoch die pubertäre Welt der Selma treffend, mit Gefühl, sorgfältig und viel Wirklichkeitsnähe einfängt. Suche, Unsicherheit, Spiel, Glück, alles ist da.«
Thomas Engel, Programmkino.de

»Dieser Film ist heiter und macht Lust auf Kino. Die Regisseurin lässt ihren jungen Hauptfiguren viel Zeit, das Tohuwabohu ihrer Gefühle auszuleben und zu ergründen. Und trotzdem wird es nie langweilig, denn alle Darstellerinnen und Darsteller überzeugten durch ihr wahrhaftiges Spiel. Für alle, die Gefühlsprobleme haben: Unbedingt hingehen!«
Josefine Israel (13), Junge Journalisten, Berlinale 2005


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