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Die Winzlinge – Operation Zuckerdose
Minuscule – La vallée des fourmis perdues

Frankreich/Belgien 2014

 

 

Die Landschaft ist nicht gezeichnet oder computer-animiert, sondern fantastisch real: eine Sommerwiese inmitten eines alpinen Nationalparks. Hier lässt sich ein Pärchen zum Picknick nieder, muss aber eilends aufbrechen, weil bei der jungen Frau die Wehen einsetzen. Kaum haben die Menschen das paradiesische Fleckchen verlassen, übernehmen die Insekten ihren Platz – und erfreuen sich der menschlichen Picknick-Reste. In die gewaltig große Zuckerdose ist ein kleiner Marienkäfer gekrabbelt, der sich gleich beim ersten Flugversuch am Flügel verletzte und von seiner Familie getrennt wurde. Als auch Ameisen das süße Schatzkästchen entdecken, wollen sie es zu ihrem heimatlichen Hügel schleppen. Das aber erweist sich als enorme Herausforderung: Die Zuckerwürfel sind riesig für die Winzlinge, dem Transport über Bäche und Berge stellen sich eine Menge natürliche Hürden und Hindernisse in den Weg. Fischen, Fröschen, Eidechsen mit Mühe entronnen, treffen die emsigen Schwarzen auf ihre ärgsten Widersacher: Rote Feuerameisen trachten nach der Beute, die Verfolgungsjagd kulminiert in einer alle Kräfte und Waffen mobilisierenden Schlacht. Wie gut, dass die schwarzen Ameisen den unerschrockenen Marienkäfer als Verbündeten haben. 

Ganz ohne Worte, aber mit einer beeindruckenden Geräuschkulisse und sinfonisch opulenter Begleitung summt und brummt, sirrt und zirpt sich diese aufregende Ameisen-Animation zu einem hochspannenden, hochamüsanten Abenteuer. 

Fotos: Pandastorm Pictures/Tobis

 

Themen

Abenteuer, Ameisen, Animationsfilm, Fantasie, Fauna, Filmsprache, Filmzitate, Freundschaft, Gemeinschaft, Individualität, Komik, Solidarität, Stärken und Schwächen, Tier- und Insektenwelt, Vertrauen

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religion, Musik, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

»Dieser französische Kinderfilm überrascht mit einer sehr originellen Kombination aus realen Landschaften und animierten Insektencharakteren. Die Abenteuergeschichte eines Marienkäfers und seiner Ameisenfreunde beflügelt die Fantasie des jungen Publikums und serviert ihre Botschaft der Liebe zur Natur mit lustigem Charme.« 
Bianka Piringer, spielfilm.de

»Das Ergebnis kann sich sehen lassen und überzeugt durch seinen Einfallsreichtum. Bei den Krabblern ist alles eine Nummer kleiner. Hier wird ein Bach schnell zum reißenden Strom, dort gleicht ein Hecht einem Hai und eine Eidechse einem Dinosaurier. Als Geschosse für ihre Katapulte feuern die roten Ameisen Kastanien und Tannenzapfen ab, die schwarzen verteidigen ihre Festung mit Feuerwerkskörpern. Ein Ritterfilm im Insektenreich – und ein herrlich unterhaltsamer Spaß für Klein und Groß.«
Falk Straub, kino-zeit.de

»Verzichtet komplett auf gesprochene Sprache und lebt ganz und gar von der Mimik und Gestik der Figuren, von Slapstick und Situationskomik sowie der originellen visuellen und akustischen Gestaltung.«
Stefan Stiletto, film-dienst, Bonn

»Allein durch eine Art Tröten kommunizieren die Insekten, doch meist sind die wie auch immer gearteten Dialoge gar nicht nötig, um die lose Handlung zu erzählen. Die ist kindgerecht einfach und stringent, was das Vergnügen aber nicht schmälert, denn ›Die WInzlinge‹ ist voller Ideen und witziger Momente und braucht sich auch visuell nicht hinter weitaus aufwändigeren amerikanischen Animationsfilmen zu verstecken.«
Michael Meyns, programmkino.de

»Wenn die Tierchen ihren Krieg um den Zucker schließlich mit Utensilien wie Schädlingsspray, Schleudern und Feuerwerkskörpern austragen, dann ist das nicht nur originell und schwungvoll, sondern nicht zuletzt durch diverse Zitate aus bekannten Filmklassikern wie ›Bravehaert‹ und ›Psycho‹ auch für Erwachsene nett anzusehen. Nur für die ganz kleinen Zuschauer im Vorschulalter ist ›Die Winzlinge› wohl noch etwas zu aufregend.« 
Harald Ringel, filmstarts.de

»Mit vollkommener Berechtigung widmet das Team von Die Winzlinge: Operation Zuckerdose ihren Film dem großen Jean Giraud, der als Comiczeichner Mœbius französische Kulturgeschichte geschrieben hat: Co-Regisseurin Hélène Giraud ist seine Tochter, und sein Spirit quillt aus jedem Moment dieses Films. Ganze Familien auf der ganzen Welt werden sich an ihm ohne einen Funken Langeweile gemeinsam erfreuen können. Auch die aufmüpfigsten Teenager werden nicht anders können, als sich hier zu amüsieren.«
Klaus Hübner, skip.at, Wien



zuletzt aktualisiert am 09.04.2016

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