Hauptnavigation

Filmernst | Die Abenteuer des Huck Finn

Filme | Die Abenteuer des Huck Finn | Inhalt

Unternavigation

 

Die Abenteuer des Huck Finn

Deutschland 2012

 

 

Sie hatten den Fiesling Indianer Joe zur Strecke gebracht und waren mit dessen Schatz üppig belohnt worden. Nun sind Huck Finn und Tom Sawyer zwar reich, aber ganz und gar nicht glücklich. Vor allem Huck sehnt sich nach den Freuden seines früheren Lebens. Lieber heute als morgen möchte er dem bürgerlichen Dasein mit Schule, Kirchgang und Langeweile bei der Witwe Douglas entkommen. Da fügt es sich bestens, wenn Hucks Drang nach Freiheit zusammengeht mit dem Ausbruch des bislang gehorsamen Jim aus dem Schicksal der Sklaverei. Beide wagen sich auf eine abenteuerliche Mississippi-Floßfahrt gen Norden: Huck auf der Flucht vor seinem geldgierigen, brutalen, versoffenen Vater, Jim mit dem Ziel Ohio, wo die Sklaverei bereits abgeschafft ist und er für sich und seine Familie eine selbstbestimmte Existenz aufbauen kann. Das Weltbild des weißen Jungen wird konfrontiert mit der bisherigen Realität des schwarzen Sklaven – und scheinbare Selbstverständlichkeiten geraten arg ins Wanken. Nur gemeinsam werden sie ihren Verfolgern entkommen können. Am Ende der Reise in die Freiheit tritt sogar der Schriftsteller Mark Twain noch höchstselbst in Erscheinung, um sich von Huck die ebenso erlebnis- wie erkenntnisreiche Geschichte erzählen zu lassen.


 

Themen

Abenteuer, Freundschaft, Kindheit, Literaturverfilmung, Mut, Rassismus, Sklaverei

 

Fächer

Deutsch, Englisch, Geografie, Geschichte, Lebensgestaltung-Ethik-Religion

 

Kritikerstimmen

»Zwar geht es in dem gut besetzten Film vordergründig nur um Abenteuer, doch hält das Drehbuch auch pädagogisch Wertvolles bereit. So etwa die Erkenntnis, dass Geld alleine nicht glücklich macht und es auch nicht gottgegeben ist, ein Sklave zu sein. Solche Themen werden behutsam entwickelt, ohne die Spannung zu vernachlässigen. Mark Twain wäre wohl zufrieden.«
Wolfram Hannemann, Stuttgarter Nachrichten

»Malerische Landschaftsaufnahmen, aufwendige Ausstattung und liebevoll detaillierte Kostüme bieten große Schauwerte. Es ist einfach verblüffend, wie authentisch ›amerikanisch‹ vor allem die deutschen Drehorte wirken.«
Gregor Wossilus, Bayerisches Fernsehen (kino-kino)

»Ein Film, der zum Weiterreden anregt und vielleicht auch dazu, die literarische Vorlage aus dem Bücherschrank zu holen …«
Herbert Spaich, swr.de (blog/filmspaicher)

»Schön ist der Huck-Finn-Film, schön schräg und echt anders als der Tom-Sawyer-Film, somit keine klassische Fortsetzung, wenn auch daran anknüpfend.«
Lenina Sachs, Weltexpress

»Das Donaudelta und die Havel sehen dem Mississippi zum Verwechseln ähnlich.«
Elmar Krekeler, Die Welt, Berlin

»Eine gelungene Klassiker-Verfilmung, die selbstbewusst und frei mit Mark Twains Vorlage umgeht, aber den Kern der Geschichte erhält. Die Sklaven-Thematik wird für Kinder ansprechend vermittelt.«
Walli Müller, Bayern3



zuletzt aktualisiert am 31.05.2013

Zweite Hauptnavigation