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Filmernst | Das Zauberflugzeug

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Das Zauberflugzeug
L'avion

Frankreich/Deutschland 2005

 

Inhalt

Während überall die Kinder mit ihren Eltern Weihnachten feiern, wartet Charly vergebens auf seinen Vater. Der kommt erst spät nachts nach Hause und bringt dem Sohn statt des gewünschten Fahrrades ein selbst gebasteltes Flugzeug mit. Die Enttäuschung des Achtjährigen ist groß, denn was kann man mit einem solchen Geschenk schon anfangen. Als der Vater wenige Wochen später bei einem Unfall ums Leben kommt, reagiert der Junge scheinbar ungerührt. Doch plötzlich entwickelt das verschmähte Flugzeug magische Kräfte, bewegt sich wie von Geisterhand ferngesteuert. Als Charly in waghalsiger Aktion beinahe vom Dach gestürzt wäre, schreitet die besorgte Mutter ein. Sie berichtet die unerklärlichen Phänomene den ehemaligen Kollegen ihres Mannes. Diese bringen das Flugzeug in ihren Besitz und hoffen, im Hochsicherheitslabor wichtigen Forschungsergebnissen auf die Spur zu kommen. Gemeinsam mit seiner Freundin Mercedes schmiedet Charly einen Plan zur Befreiung seines wundersamen Geschenks. Nach einer dramatischen Hatz zeigt das Zauberflugzeug Charly den Weg, der ihn zur Aussöhnung mit dem Vater und zum endgültigen Abschied von ihm führt.

Themen
Kindheit, Familie, Familienbeziehungen, Freundschaft, (Umgang mit) Tod, Verlust eines nahen Menschen, Abschiednehmen, Identität, Träume, Realität und Fantasie

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde

Pressestimmen
»Die so behutsame wie elegante Bildsprache und die zart-melancholische Filmmusik von Oscar-Preisträger Gabriel Yared zeigen, dass Fantasy nicht von wuchtigen Effekten leben muss. Eine erste Begegnung mit der Kunst des Kinos könnte kaum besser glücken.«
Leni Höllerer, Berliner Zeitung

»…ein sensibler Film um Verlust und Trauer und das Heilungspotential der Phantasie.«
Agnieszka Lessmann, Kölner Stadtanzeiger

»Behutsam und nicht effekthascherisch behandelt der sensible Film ein Thema, das metaphysische Bezüge bewusst anspricht und einem jugendlichen wie auch einem erwachsenen Publikum Freiräume für die Entwicklung eigener Phantasien belässt.«
Filmbewertungsstelle Wiesbaden


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