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Ein Tick anders

Deutschland 2011

 

Ein wenig neben der Spur oder eben einen Tick anders, ist diese Familie: Die Oma sprengt ihren Staubsauger mit China-Böllern in die Luft, der Vater sitzt mit Krawatte im Park und schreibt Job-Bewerbungen, die Mutter vertraut auf Wundermittel und der Onkel träumt seit je von der Rocker-Karriere. In der Sippe fühlt sich die 17-jährige Eva trotz »Schluckaufs im Gehirn« durchaus geborgen. Wenn ihr Gesicht in Zuckungen gerät und sie die obszönsten Flüche ausstößt, dann schlägt das Tourette-Syndrom zu. Die Schule hat sie geschmissen, soziale Kontakte versucht sie zu meiden. Am liebsten ist sie für sich allein im Wald. Was aber, wenn ein Umzug nach Berlin ansteht? Evas Idylle ist bedroht und der Ortswechsel muss von ihr mit den verrücktesten Mitteln verhindert werden. 

Fächer Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Deutsch, Musik, Kunst, Psychologie

Themen Familienbeziehungen, Außenseiter, Tourette-Syndrom, Koprolalie, Tics, Tabubrüche, soziale Ängste, Vorurteile, Rollenbilder, Akzeptanz, Toleranz, Integration, Erwachsenwerden, Kleinstadtleben

Pressestimmen
»Man lacht eben nicht über die Behinderung, sondern mit der Behinderten. Eva darf so bleiben, wie sie ist. Und vor allem, wo sie ist. Im Wald und auf dem Lande. Das ist auf verwirrende Weise gleichzeitig alternativ und konservativ.«
Josef Engels, Die Welt, Berlin

»Dank Jasna Fritzi Bauer, ist ›Ein Tick anders‹ ein kleines deutsches Film-Juwel. Zum vergnüglichen Entdecken.«
Hans-Ulrich Pönack, Deutschlandradio Kultur

»Das ist charmant altmodisch, als wär's ein Stück von Erich Kästner. Ein warmherziges Plädoyer für Toleranz, eine hübsche kleine deutsche Familienkomödie.«
Krischan Koch NDR Kultur

»Vor diesem Hintergrund lacht man eben nicht über die Behinderung, sondern mit der Behinderten. Eva darf so bleiben, wie sie ist. Und vor allem, wo sie ist. Im Wald und auf dem Lande. Das ist auf verwirrende Weise gleichzeitig alternativ und konservativ.«
Josef Engels, Die Welt, Berlin



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