Hauptnavigation

Filmernst | Aber das Leben geht weiter

Filme | Aber das Leben geht weiter | Inhalt

Unternavigation

Aber das Leben geht weiter

Deutschland 2011

 

Drei polnische und drei deutsche Frauen aus mehreren Generationen, deren Familiengeschichte sich nach Ende des Zweiten Weltkriegs auf dramatische Art kreuzte. Ganz bewusst und ganz persönlich haben sie Zeichen der Annäherung und Versöhnung gesetzt. Ausgangspunkt sind die erschütternden Vorkommnisse in den Kriegswirren bis zur endgültigen Vertreibung der deutschen Familie aus ihrem niederschlesischen Dorf Niederlinde im Sommer 1946. Dem Schicksal der Deutschen wird das der polnischen Familie gegenübergestellt, die 1940 von der Roten Armee aus dem damaligen Osten Polens nach Sibirien verschleppt wurde. Ein berührender Film über Heimat, Krieg, das Überleben in der Fremde, der deutlich macht, wie Geschichte und Politik in das Dasein der Menschen hineinblitzen und ihre Lebensbahnen durcheinander wirbeln.

Themen deutsche und polnische Geschichte, Flucht und Vertreibung, Heimat, Grenzen, Versöhnung, Identität, Familienbeziehungen, Erinnerungskultur, Oral History

Fächer Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Deutsch, Geschichte, Politische Bildung, Philosophie

empfohlen für 10. bis 13. Jahrgangsstufe (FSK 12)

Pressestimmen
»Der Film zeigt, wie weit der zwischenmenschliche Alltag zwischen Deutschen und Polen von den aufgeheizten Beschimpfungen der Gedenkkulturdebatten entfernt sein kann.«
Jan Brachmann, Berliner Zeitung

»Ohne jede Einseitigkeit oder inszenierte Emotionalität macht dieser sehr persönliche Blick das Phänomen Vertreibung erlebbar. Damit umschifft er geschickt die Klippen des gegenwärtigen ›Opferdiskurses‹, der sich besonders dem Leid der Deutschen im Zweiten Weltkrieg widmet.«
Nils Michaelis, Vorwärts, Berlin

»Der Film ist voller Wiederbegegnungen, Besuchen von Orten der Kindheit, Erinnerungen, Begrüßungen und Abschieden.«  Wilfried Hippen, taz, Bremen

Zweite Hauptnavigation