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Die Vogelscheuche

UdSSR 1983

 

Inhalt
Die zwölfjährige Lena ist zu ihrem Großvater in eine Kleinstadt bei Moskau gezogen. Der pensionierte Major gilt dort als Sonderling, weil er seine ganze Rente für alte Bilder ausgibt. Auch Lena wird von ihren neuen Mitschülern belächelt und wegen ihrer altmodischen Kleidung als Vogelscheuche verspottet. Nur in Dima scheint sie einen Beschützer gefunden zu haben. Aus Zuneigung zu ihm nimmt das Mädchen sogar eine von ihm verursachte Schuld auf sich. Von ihren Klassenkameraden noch weiter ausgegrenzt, beteiligt sich nun auch Dima an den Schikanen. Stellvertretend für Lena wird auf einem Scheiterhaufen eine Vogelscheuche verbrannt. Doch Lena gibt nicht auf. Kahlgeschoren wie eine Verräterin erscheint sie vor der Klasse und stellt sich ihren Mitschülern.

Fächer
Russisch, Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Politische Bildung, Musik, Kunst

Themen
Individuum und Gesellschaft, Außenseiter, Toleranz, Vorurteile, Egoismus, Opportunismus, Diskriminierung, Gewalt, Ethik, Generationen, Menschenwürde, Freundschaft, Solidarität, Zivilcourage, Glasnost und Perestroika

Pressestimmen
»Rolan Bykow projiziert in ein parabelhaft zugespitztes Sujet, das in einer 6. Klasse angesiedelt ist, Verhaltensmodelle von Menschengruppen unter kollektiven Zwängen und schärft Kindern wie Erwachsenen den Blick.«
Oksana Bulgakowa, Filmspiegel, Berlin

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