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Filmernst - Sehend lernen - Die Schule im Kino

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Albern authentisch

Ohne Kommissare, zwischen Spreewald und Eifel, von Sylt bis Konstanz, wäre das deutsche Fernsehen ziemlich arm dran. Das Leben ist hier nur als Fall möglich. Das deutsche Kino wiederum wäre ohne Lehrer, im Irgendwo und Nirgendwo, um ein ganz paar Millionen ärmer – Besucher und Euro. Das Lehrerleben ist im Kino nur als Komödie möglich, ohne Lehrer jedenfalls sähe die Kino-Bilanz 2015 um einiges schlechter aus: Unangefochten auf Platz 1 …

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Abwerfend adverbial

»Die deutsche Sprache wirft Ballast ab«, so ist es diese Woche im Zentralorgan der gebildeten Stände zu lesen. Ja, wir wissen es längst: Der Genitiv stirbt, und der Chantal ihre Dative in »Fack ju Göhte« sind für die meisten voll krass und völlig korrekt. Bei FILMERNST dagegen herrscht ein strenges orthografisches Regime, deshalb haben wir in unserem »Trick-Reich«-Programm auch geschrieben: »Alles steht kopf«. Das führte zu Unverständnis und Nachfragen, denn überall sei doch zu lesen: ALLES STEHT KOPF. Freilich, wer …

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Aviatorisch abstürzend

Zum Schluss noch was Amüsantes – und der Beweis dafür, wie auch die Schule dem Leben manchmal weit voraus sein kann: Im 2015 gedruckten Seydlitz-Geografie-Lehrbuch für die Klassen 9/10 findet sich unter der Überschrift »Verkehrsknoten Berlin« die münchhausensche Behauptung: »Der rund 3 Milliarden Euro teure Flughafen Berlin Brandenburg BER bei Schönefeld ist seit 2012 einziger Flughafen der Region.« 

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Hänsel & Gretel im Netz

Nächsten Dienstag, am 23. Februar, ist Premiere im Filmmuseum Potsdam für einen weiteren Film von Kindern für Kinder. In »Hänsel und Gretel verlaufen sich im Netz« geht es um die Tücken und Gefahren des Mediums gerade für die heranwachsenden und scheinbar so souveränen jungen Internet-User. Entstanden ist der kurze Realfilm mit animierten Passagen im Rahmen der Initiative »Movies in Motion – mit Film bewegen«. In Filmworkshops des Filmverbands Brandenburg ...

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Online-Umfrage

Anfang Januar gab’s ein überraschend starkes Anmelde-Finale für die SchulKinoWochen – und schließlich eine Rekord-Bilanz: Mehr als 14.000 Schülerinnen und Schüler kamen zu knapp 200 Filmveranstaltungen in die Kinos des Landes. Begleitet wurden sie von reichlich 1.000 Lehrerinnen und Lehrern, denen wir hier ganz ausdrücklich für ihr filmernstes Engagement danken möchten – verbunden mit einer Bitte: 

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Absolute Spitze!

Besucherrekorde sind nicht alles, was zählt in der Leistungsbilanz schulfilmischer Arbeit. Aber Superzahlen vermelden wir natürlich gerne, erst recht, wenn auch die Qualität stimmt. Das FILMERNST-Jahr 2015 endete jedenfalls mit dem Spitzenwert von 17.078 Schülerinnen und Schülern, die 211 Kino-Vorführungen besonderer Filme erlebten. So viele Zuschauer kamen noch nie in unserer nunmehr zwölfjährigen Geschichte ...

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Superstart

Strahlend blauer Himmel und Sonnenschein: Mit diesem äußerlich perfekten Bild empfing am 14. Januar das Potsdamer Filmmuseum die Besucher zum Auftakt der SchulKinoWochen 2016. Drinnen auf der Leinwand waren dann nach der offiziellen Eröffnung innerlich bewegende Bilder zu sehen, in »Der Staat gegen Fritz Bauer«.

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Kinderrechte-Filmfestival »Kinder auf der Flucht«

In zweitägigen Projektschultagen haben sich Schülerinnen und Schüler zunächst gründlich über das Thema Kinderrechte informiert, anschließend ein eigenes Drehbuch geschrieben und dann einen Kurzfilm gedreht. Am 28. und 29. Januar werden nun im Potsdamer »Thalia Kino« die Beiträge öffentlich präsentiert, eine Jury wird die besten Filme auszeichnen. 

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Endspurt

Klingt paradox: Das neue Jahr ist noch keine Woche alt – und schon setzen wir zum ersten Endspurt an: Aber am Freitag, dem 8. Januar, ist offizieller Anmeldeschluss für die SchulKinoWochen 2016. Bislang können wir mit der Resonanz ganz zufrieden sein, aber es ist noch Luft nach oben. Gerne würden wir die 14.000 vom Vorjahr toppen, aber dafür fehlen uns noch rund 2.000 Besucher. Von daher unsere große Bitte: ins Programmheft schauen (gleich auf dieser Webseite), einen Film auswählen und rasch noch anmelden …

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FILMERNST-Neujahrsgruss 2016

Noch nie hatten wir einen seiner Filme in unserem Programm, wahrscheinlich nehmen wir das Leben zu filmernst. Erweisen wir ihm also die Ehre – auch weil er gerade seinen 80. gefeiert hat – indem wir ihn unseren filmernsten Neujahrstoast ausbringen lassen.

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33 Filme

Pünktlich zum ersten Schultag nach den Herbstferien sollten die Programmhefte für die nächsten SchulKinoWochen in den Schulen sein – und sie sind es! Anmeldungen nehmen wir ab sofort entgegen, die ersten sind bereits da: von der Oberlinschule Potsdam für den tierisch guten Kinder-Krimi »Rettet Raffi!« und von der Grund-und Oberschule Schenkenland in Groß Köris: Zwei 10. Klassen werden sich im CAPITOL Königs Wusterhausen den bewegenden israelischen Spielfilm »Mein Herz tanzt« ansehen. So kann es weitergehen!

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»Shaun« ist so frei

Wirklich weltumspannend: Die Serien-Abenteuer von Shaun, dem Schaf, sind mit 130 Folgen in 180 Ländern höchst populär. Ein großes Vergnügen ist aber auch der 85 Minuten lange Shaun-Kino-Film, der jetzt im FILMERNST-Herbstprogramm läuft. Tierisch komisch und menschlich herzergreifend, wie die aus der Wolle geratenen Knetfiguren ihren in die Großstadt vertriebenen Bauern wieder in die ländliche Idylle zurückbringen. Und das Ganze ganz ohne Worte: Es wird geblökt, gemäht, gegrunzt, gebrabbelt – und jeder versteht, dass es hier um eine große Geschichte von Treue und Freundschaft geht. Bestens geeignet also für eine interkulturelle Verständigung. Eine ganz großartige Idee ist es daher, dass der Verleih des Films, StudioCanal, bei Schulkino-Vorführungen von »Shaun« geflüchteten Kindern und Jugendlichen kostenfreien Eintritt gewährt.

Gerne geben wir dieses Angebot weiter: Hier können Sie sehen, wann der Film in welchen Orten läuft, hier können Sie sich auch direkt online anmelden. Darüber hinaus besteht immer auch die Möglichkeit von Sonder- und Zusatzveranstaltungen. Für weitere Auskünfte können Sie uns gern anrufen (im FILMERNST-Kinobüro unter 03378 209 162/Kathrin Lantzsch), wir beraten Sie gern. 


Cottbus 25

Seit einem Vierteljahrhundert schon ist in Cottbus zu erleben, dass Kino und Film weit mehr sind als Hollywood und Unterhaltung. Das FilmFestival Cottbus ist mittlerweile wichtigstes Forum des mittel- und osteuropäischen Films – mit viel Raum für cineastische Entdeckungen. Vom 3. – 8. November wird Jubiläum gefeiert, aber schon jetzt bietet das Festival den südbrandenburgischen Schulen Medien- bzw. medienpädagogische Seminare für die Sekundarstufen I und II an …

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Berlin 25

Seit einem Vierteljahrhundert schon ist ein 1.300 Meter langes Stück des ehemaligen Grenzwalls – schlicht Mauer genannt – ein Touristenmagnet. Nach dem historischen Mauerfall haben mehr als 100 Künstler aus 21 Ländern ihre Freiheitsvisionen auf die grauen Steinwände gemalt; es ist die längste Open-Air-Galerie der Welt. Karin Kaper und Dirk Szuszies haben über das einzigartige Bau- und Kunstwerk einen fantastischen Dokumentarfilm gedreht – bestens geeignet natürlich auch für schulfilmische Arbeit …

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FILMERNST 25

Seit einem Vierteljahrhundert (fast) schon gibt es das Kinderfilmfest im Land Brandenburg; FILMERNST ist da bloß der kleine, knapp 15 Jahre jüngere Bruder. Die Überschrift haben wir nur gewählt, damit sie in die Reihe passt und wir Ihre Aufmerksamkeit gewinnen. Beim letzten Mal ist uns das nicht gelungen, jedenfalls nicht mit unserer großzügigen Verlosung. Deshalb jetzt noch mal: Hier gibt’s was zu gewinnen: DVDs von wunderbaren Filmen, zwei DVDs von Christian Petzolds »Phoenix« beispielsweise, mit dem FILMERNST-Paten …

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Mark Twain lesen

»Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.« Das Ferienwetter der letzten Wochen hat Mark Twains kühle Diagnose mehr als bestätigt, aber pünktlich zum Schuljahresbeginn auf Herbst umgestellt. Nehmen wir also jetzt die Dinge in Angriff, für die es gerade vitalisierend, motivierend und aktivierend temperiert ist. Herzlich willkommen zurück – mit allen filmernsten Wünschen für einen guten Start sowie ein erfolg- und erlebnisreiches neues Schuljahr.

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Star Wars gucken

»Wir sind auf dem richtigen Weg«, hat sich der Bildungsminister – und FILMERNST-Schirmherr – Günter Baaske gefreut, als er von 830 neuen Lehrerinnen und Lehrern berichtete, die zum Schulstart ihren Dienst angetreten haben. Wir hoffen sehr, einige auch bald bei FILMERNST-Veranstaltungen begrüßen zu können. Dass die Filmbildung schon mit dem allerersten Schultag beginnt, beweist ganz offenkundig die Wahl der Schultüten: Die Minions, Star Wars und die Eiskönigin sind die absoluten Favoriten der Erstklässler.

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Schäfchen zählen

Als Füllung für die Schultüte gedacht ist auch ein »Shaun, das Schaf-Geschenkset« – momenan allerdings ausverkauft. Hier können wir nicht nur Lücken füllen, sondern mit der frühen Filmbildung gleich in medias res gehen: »Shaun das Schaf« ist im FILMERNST-Herbstprogramm, mit dem wir ab Ende September durch 24 Kinos des Landes Brandenburg touren. Wie die TV-Serie ist der Kino-»Shaun« ein ganz wunderbarer, zu Herzen gehender Animationsfilm: Es wird geblökt, gemäht, gegrunzt, gebrabbelt …

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Thailand erfahren

Von den Schultüten-»Minions« war schon zu lesen. Dass mal ein Lehrer-Konterfei zum Marketing-Motiv werden könnte, ist wohl nicht zu erwarten – oder doch? Ab 10. September werden jedenfalls wieder Millionen ins Kino strömen, um sich voller (Schaden-)freude an Zeki Müllers zweitem »Fack ju Göhte«-Streich zu ergötzen. Was böte – im wahren Leben wie im Film – mehr komisches und dramatisches Potential als eine Klassenfahrt? Die aber nicht auf kurzem Wege in den Harz, auf Amrum oder nach Berlin, sondern:

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Humor beweisen

In Wirklichkeit ist die Realität ganz anders: Vielleicht so, wie sie in »Superlehrer+Superschule=supergeil« beschrieben wird. Dirk Stötzer, der Autor des druckfrischen Buches, hat 41 Jahre Schuldienst auf dem Buckel, als Lehrer, Schulleiter, Oberschulrat und zuletzt in der Beschwerdestelle der Senatsschulverwaltung. Ein Mann, der mit Ernst und Humor, mit Witz und Hintersinn für den schönsten Beruf der Welt werben möchte. Er hat fünf verschiedene Lehrertypen klassifiziert, unter denen »der Engagierte« …

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