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Inklusion | Aufbruch zu einer neuen Lernkultur.

Inklusion

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Schule im Aufbruch

 

»Sie können, wenn Sie wollten, ab morgen Ihr Hirn verändern. Egal, wie lange Sie schon im Schuldienst sind!« Natürlich will der Neurowissenschaftler Gerald Hüther mit solchen Sätzen das Publikum provozieren, vor allem aber will er es begeistern und anregen zu einem Aufbruch: einladen, ermutigen, inspirieren – Einstellungen und Haltungen ändern! Bei einem Vortrag im LISUM warb er mit Lust und Leidenschaft für ein anderes Verständnis vom Lernen, für die Entwicklung eines begeisternden »Potentialentfaltungsblicks anstelle des diagnostischen Kostenblicks. Brandenburg könne auf diesem Weg zum Vorbild für andere Bundesländer werden!

 

FILMERNST hat die ebenso einfachen wie vernünftigen Sätze des Professors gleich mit mehreren Ausrufezeichen markiert und seine Aufforderung: »Es muss bedeutsam sein, es muss unter die Haut gehen!« ernstgenommen und eine Veranstaltungsreihe mit dem Dokumentarfilm »Berg Fidel – Eine Schule für alle« organisiert – in Kooperation mit dem Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM), dem Bildungsministerium und den regionalen Schulämtern.

Regisseurin Hella Wenders und Inklusionsexperte Hansjörg Behrendt bei der FILMERNST-Veranstaltung im  »Hofgarten«-Kino Bad Belzig.

 

Eine Tour durch elf Orte und Kinos des Landes Brandenburg. Elfmal »Berg Fidel« als Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiter, Schulmediatoren und vor allem auch Eltern. Elf Vorführungen des Films und streitbare Gespräche im Anschluss. Ein Dank an 1.200 motivierte Besucher und an die Gäste: Hella Wenders, die Regisseurin des Films und Merle Jothe, die Kamerafrau sowie an die Bildungs- und Inklusionexperten Prof. Dr. Jutta Schöler, Kathrin Voigt und Hansjörg Behrendt.

Inklusionsexperten im Gespräch: Prof. Dr. Jutta Schöler und Hansjörg Behrendt, ehemaliger Schulleiter der Regine-Hildebrandt-Schule Birkenwerder, im Filmmuseum Potsdam. 

 

»Berg Fidel« war bedeutsam und ging unter die Haut: »Beeindruckend, bewegend, berührend – authentisch und sehr motivierend, die inklusive Herausforderung anzupacken«, so lauteten Kommentare nach dem Film. Inklusion, das wurde bei allen Veranstaltungen zwischen Prenzlau und Spremberg, Bad Belzig und Eisenhüttenstadt deutlich, ist eine enorme Herausforderung, die sich nicht im Selbstlauf und nicht von heute auf morgen erfüllen lässt. Inklusion, so hieß es vielfach, beginne in den Köpfen und dürfe nicht nur ein schulisches Thema sein. Das Bildungsministerium mache sich auf den Weg, müsse dabei aber die Städte und Gemeinden mitnehmen. Natürlich ging es immer auch um die personellen und finanziellen Rahmenbedingungen schulischer Inklusion, wurden gut durchdachte Konzepte und mehr Zeit eingefordert – und damit genau das, was die Bildungsministerin Martina Münch am 4. März bestätigte: »Auf dem Weg zur ›Schule für alle‹ wollen wir uns mehr Zeit nehmen. Inklusion ist ein Vorhaben, das nur gemeinsam gelingen kann und viele Unterstützer braucht. Auch der Wissenschaftliche Beirat rät zum umfassenden Erfahrungsaustausch und zu breiter Diskussion.«

 

FILMERNST wird die inklusive Bildung im Land Brandenburg weiter filmisch begleiten – mit »Berg Fidel« und anderen zum Thema passenden Beiträgen.

Nützliche Links zum Thema »Inklusion«:

»Inklusion und Film – Praxisleitfaden« von Vision Kino
Themendossier von kinofenster.de
Inklusion in Brandenburg vom MBJS

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