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Eine unbequeme Wahrheit
An Inconventient Truth

USA 2006

 

Inhalt
Der informative Dokumentarfilm ist für jeden am Thema Klimaerwärmung Interessierten eine reichhaltige Fundgrube und sollte zum festen Bestandteil eines Schulbesuchs im Kino werden. Ein Jahr nach der Wirbelsturm-Katastrophe »Katrina« und zum Beginn der neuen Wirbelsturm-Saison stellt Al Gore, der ehemalige Vize-Präsident der USA und ehemalige Präsidentschaftskandidat, in einem spannenden Dokumentarfilm anschaulich den Zusammenhang zwischen globaler Erderwärmung und den jüngsten Klimakatastrophen her. Der vielschichtige Film bietet eine wissenschaftlich fundierte Erklärung des Phänomens Erwärmung der Erdatmosphäre und dies in Form einer furiosen Mischung aus realem Horror-Thriller, Politkrimi und unterhaltsamer Aufklärung.
In einer kurzweiligen, schnell geschnittenen und atmosphärisch dicht strukturierten Dramaturgie wird der Betrachter mit wissenschaftlichen Fakten ebenso vertraut gemacht wie mit der entgegen- gesetzten Meinung und mit der Lobbyarbeit von US-Industrie- und Autokonzernen. Die unbequeme Wahrheit über unser Klima findet immer mehr Gehör. Dazu trägt dieser aufrüttelnde Film maßgeblich bei. (Aus der FBW-Begründung, Oktober 2006)

Themen
Klima/Klimawandel, Treibhauseffekt, Umweltschutz, Globalisierung, Kyoto-Protokoll, Energie/Kernenergie, Technik/Neue Technologien, Natur(-katastrophen), Zukunft , Werte, Medien

Fächer
Geografie, Biologie, Politische Bildung, Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Wirtschaft-Arbeit-Technik

Pressestimmen
»In den 39 Jahren meines Filmkritikerdaseins habe ich diese Worte noch nie geschrieben, aber nun ist es soweit: Sie schulden es sich selbst, diesen Film zu sehen. Wenn Sie es nicht tun und Enkelkinder haben, sollten Sie ihnen Ihre Entscheidung erklären!«
Roger Ebert, Chicago Sun Times

»Um die Wandlung der Haltungen geht es: um die Übernahme planetarischer Verantwortung, um die Änderung eines Lebensstils, bei dem die heutige Menschheit mit den fossilen Brennstoffen, die sie in gigantischem Ausmaß durch Schlote und Auspuffe jagt, auch die Lebenschancen zukünftiger Generationen verheizt.«
Rainer Gansera, Süddeutsche Zeitung, München

»Seine ›Wahrheit‹ ist ein hypernüchterner, aus der Statistik geborener Horrorfilm, weil der Schrecken aus steigenden CO2-Kurven und Hurricane-Häufigkeiten emporsteigt.«
Hanns-Georg Rodek, Die Welt, Berlin

»Zwei politische Gründe sind es, die dieses unaufgeregt didaktische Stück Film geradezu magisch erscheinen lassen: eine eigentümliche retrospektive Melancholie, die einen bei den Gore’schen Ausführungen erfasst; und die immer dramatischer wachsende Dringlichkeit seiner nicht einmal besonders originellen ökologischen Thesen.«
Jan Schulz-Ojala, Der Tagesspiegel, Berlin

»Der US-Politiker zieht alle Register: Mechanismen der Erderwärmung erklärt er in einem lustigen Zeichentrickfilm; das Abbrechen antarktischer Eisschelfe kommentiert er vor Ort aus dem Hubschrauber; und einmal lässt er sich von einer Hebebühne bis unter die Decke des Vortragssaals hieven, damit er mit dem Zeigestock der Messkurve folgen kann, die den gewaltigen Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre zeigt.«
Tobias Hürter, Ulrich Schnabel, Die Zeit, Hamburg

»Der eigentliche Star des Films ist aber nicht Al Gore, sondern sein Dia-Vortrag. Kaum vorstellbar, wenn man es nicht gesehen hat, dass Modelle, Fotos, Grafiken und Tabellen nicht nur die Fantasie eines Auditoriums beflügeln, sondern auch ein filmisches Eigenleben gewinnen können.«
Franz Everschor, film-dienst, Köln


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