Hauptnavigation

Filmernst | Findet Dorie

Filme | Findet Dorie | Inhalt

Unternavigation

 

Findet Dorie
Finding Dory

USA 2015

 

 

Vater Merlin hat seinen Sohn Nemo gefunden, warum sollte das Dorie nicht mit ihren Eltern gelingen? Als Fischlein hatte sie sich einst verirrt und ihr Zuhause verloren. Glücklich mit ihrem Leben im Korallenriff, scheint sie nichts zu vermissen. Bis sie eines Tages eine Beobachtung macht, die ihr Langzeitgedächtnis aktiviert: In Bruchstücken erinnert sie sich an früher und stellt sich die Frage: Wo ist meine Familie? Unverzüglich, sozusagen schwimmender Flosse, begibt sich Dorie auf die Suche. Der Weg führt sie aus dem Pazifik in ein Institut für Meeresbiologie. Hier trifft sie einen zwar mürrischen, aber hilfsbereiten Oktopus, der nur noch sieben Tentakel hat. Ein Walhai ist kurzsichtig, und der Belugawal klagt über Probleme mit dem Echolot. Bei ihnen ist Dorie, mit löchrigem Kurzzeitgedächtnis und sporadischer Konzentrationsschwäche, in bester Gesellschaft. Alle helfen und Dorie weiß: Am Ende wird alles gut. Soviel Optimismus ist ansteckend!

Fotos: Walt Disney Studios Motion Pictures Germany


 

Themen

Abenteuer, Animationsfilm, Behinderung, Eltern-Kind-Beziehung, Erinnerungsvermögen/Gedächtnis, Familie, Freundschaft, Gedächtnis, Heimat, Hilfsbereitschaft, Meere und Ozeane, Ökologie, Selbstvertrauen, Tiercharaktere, Tiere im Film, Toleranz

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

»Disney leistet sich mit diesem späten Nachfolger keine Blöße. Geliefert wird vielmehr ein grundsolides, von Action, Späßen und elementaren Emotionen unterfüttertes Stück Familienpsychologie, das auch pädagogisch einiges an die Kinder zu bringen hat. Diesmal speziell im Zusammenhang mit dem Besonderen, das sich hinter einer Behinderung verbergen mag.« 
Thomas Taborsky, Die Furche, Wien 

»›Findet Dorie‹ hat ein Herz. Ein riesiges Herz. Und ein wichtiges Anliegen, das über die übliche Geschichte der Liebe von Eltern und Kindern und der Wichtigkeit der Familie hinausgeht. ›Findet Dorie‹ ist vor allem eine Geschichte über Behinderungen und wie man mit ihnen gesellschaftlich umgehen kann, wenn man sie nicht als singuläre ›Fehler‹ betrachtet, sondern als Bereicherung und Diversifizierung.« Beatrice Behn, kino-zeit.de, Mannheim

»Das Publikum kann emotional sofort ›andocken‹, zugleich werden auf überaus einfache und effektive Weise die Grundsteine für die Handlung bis zum Finale gelegt. Die Stimmung wird dabei nur ganz kurz eingetrübt, denn Dorie ist eine dauerhaft fröhliche Person, die einfach jeder mögen muss. Und schon allein dadurch, dass die beliebte ›Findet Nemo‹-Nebenfigur hier zur Protagonistin aufsteigt, während der damalige Titelheld und sein Vater Marlin weniger Leinwandzeit erhalten, bekommt ›Findet Dorie‹ etwas erzählerische Frische.« Carsten Baumgardt, filmstarts.de, Berlin

»Mimik und Gestik wurden selten so punktgenau in einem Animationsfilm umgesetzt wie in ›Finding Dory‹. Manchmal erzählen die Körperhaltungen im Bild völlig unabhängig vom Gesagten eine Geschichte, die den Themenkomplex um eine subtile Eben erweitert, manchmal sekundiert das Gezeigte aber auch schlicht die dramatischen Geschehnisse, sodass binnen weniger Minuten ein gigantisches Spektrum an Emotionen von Zuschauer aller Altersgruppen problemlos erschlossen werden kann.« Matthias Hopf, dasfilmfeuilleton.de, Berlin

»Hank war die große Herausforderung für die Pixar-Leute, einer, der im Wasser wie auf dem Land gleichermaßen zurechtkommt, der sich gestaltwandelnd seiner Umgebung anpassen, pflanzliche oder mineralische Formen annehmen kann - sogar am Lenkrad eines Lasters wird er eingesetzt. Hank ist unhektisch und erfinderisch, aus tausend Notlagen macht er die große Kunst der Deplaciertheit. Mürrisch ist er allerdings auch, er sehnt sich nach einem stillen Platz irgendwo in einem Aquarium.«
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, München

»Noch schöner ist es, dass Pixar allen Eltern uneingeschränkt Mut zuspricht. Mit ihren gelegentlichen Sorgen und Ängsten um den Nachwuchs – vor allem wenn dieser ein kleines Handicap besitzt – sind sie keineswegs allein.« 
Marcus Wessel, programmkino.de, Osnabrück

»Auch die eingangs schon angerissene ökologische Botschaft lassen die Regisseure Andrew Stanton und Angus MacLane nicht mit der Brechstange auf den Zuschauer los. Subtile (und unkommentierte!) Momente, in denen etwa zu sehen ist, wie Dorie sich in einem Plastikreifen verfängt, regen die Kleinen dazu an, bei den Eltern nachzufragen und im besten Fall zu lernen, dass Müll nicht in die Meere gehört.«
Antje Wessels, Wessels-Filmkritik.com, Hamburg

»Man merkt schon, welch unfassbarer Fortschritt in den Rechenzentren der Pixar-Leute passiert ist. Noch nie konnte man den Gesichtern der Fische eine derart umfangreiche Vielfalt von Gefühlen ablesen. Alles ist noch bunter, bewegt sich zaubrischer, der Unterwasser-landschaftsmalerei scheinen keine Grenzen gesetzt.« Elmar Krekeler, Die Welt, Berlin

»Die chromatische Spannbreite der filmischen Unterwasserwelt ist freilich beeindruckend – es gibt wahrscheinlich keinen Farbton, der darin nicht vorkommt. Den Meeresbewohnern hat der Regisseur menschliche Züge gegeben und trotzdem mit sorgfältigen Studien die artgerechten Bewegungsabläufe beibehalten. Das ist insbesondere beim Oktopus gelungen, der die Rolle von Dories unfreiwilligem Mentor übernimmt. Wie er sich seiner Umgebung anpasst und so immer wieder seinen Häschern entwischt, ist das Highlight des Films.« Philippe Zweifel, Tagesanzeiger, Bern

»Bei ›Dorie‹ gibt's jedoch nicht nur Schauwerte: Mit Anke Engelke als Dorie und Christian Tramitz als Marlin kamen auch die ausgezeichneten und gewohnten Synchronsprecher zum Einsatz, Ex-Olympionikin Franziska van Almsick spricht eine Lautsprecheransage. So darf Dorie gerne ihr Motto ausleben: ›Einfach schwimmen ...‹ - bis sie vielleicht wirklich ihre Eltern findet?« Radio Köln



zuletzt aktualisiert am 16.01.2017

Zweite Hauptnavigation