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Gespensterjäger
Ghosthunters

Deutschland, Österreich, Irland 2015

 

 

Wer als Elfjähriger noch immer an Gespenster glaubt und sich fürchtet, allein zu Hause zu bleiben, der muss Häme und Spott der großen Schwester ertragen. Tom braucht Herausforderungen, um seine Angst zu bekämpfen und mutet sich daher zu, den Eltern eine Flasche Wein aus dem Keller zu holen. Was Wunder, wenn er hier unten auf ein grünschleimiges Wesen trifft, das aber zu Toms Überraschung noch erschreckter reagiert als er. Hugo ist lediglich ein ›mittelmäßig unheimliches Gespenst‹ – und in einer Notlage. Vom ›urzeitlichen Eiszeit-Gespenst‹ aus seinem Spukschloss vertrieben, bleibt dem MUG nur bis zum nächsten Vollmond Zeit, sonst wird es vom UEG mitsamt der ganzen Stadt eingefroren. Für ihre Rettungsaktion holen sich Tom und Hugo die beste, aber nach ihrem Rausschmiss aus dem CGI, dem »Centralen Gespensterjäger Institut«, ziemlich miesepetrige Hedwig Kümmelsaft an ihre Seite. Die mag weder Kinder noch grünen Glibber und arbeitet schon gar nicht gerne im Team. Beste Voraussetzungen also, um über sich selbst hinauszuwachsen ...  

Ein gift-grünes Grusel-Abenteuer nach dem ersten Gespensterjäger-Buch von Cornelia Funke.

Fotos: Warner Bros. Entertainment, Hamburg


 

Themen

Abenteuer, Angst, Außenseiter, Familie, Fantasie, Filmtrick, Geschwisterbeziehung, Gespenstergeschichten, Literaturverfilmung, Mut, Spukgeschichten, Vorurteile

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religion, Musik, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

»›Gespensterjäger‹ ist eine aufwändig und sorgsam produzierte Abenteuerkomödie, bei der der mit zahlreichen Preisen ausge-zeichnete Comedian Tobi Baumann Regie geführt hat. Sein Film zeichnet sich durch gutes Gespür für Tempo und Rhythmus, aber auch für ein ausgewogenes Verhältnis von Komik und Ernsthaftig-keit aus, besonders was das Führen der Schauspieler betrifft. Mit leichter Hand inszeniert Baumann so eine Geschichte, in der es um das Überwinden kindlicher Ängste, die Akzeptanz von kleinen Persönlichkeiten, die nicht den Vorstellungen der Eltern genügen können, und vor allem um den Wert von Freundschaft geht.«
Barbara Felsmann, film-dienst, Bonn

»Der Film spielt in einer Art parallelen Welt, in der vieles wie bei uns ist, aber manches eben auch anders anmutet. Es gelingt ziemlich gut, diese Scheinwelt zu erschaffen, die eine magische Note besitzt, welche guten Kinder- und Jugendbuchverfilmungen inne ist. Bei ›Gespensterjäger‹ hat man gleich rangeklotzt. Nicht nur sind die Effekte hervorragend, auch die Geschichte kann sich sehen lassen.«
Laurenz Werter, kino-zeit.de

»Das quietschgrüne, Barbapapa-förmige Schleimmonster ist gekonnt animiert und wirkt im Zusammenspiel mit den Schauspielern absolut echt. Zum Piepen, wenn der grüne Quälgeist sich auf der Couch fläzt und frech das Popcorn aus Toms Schüssel mümmelt. Es gibt zwar auch einige gruselige Passagen, in denen mittels klassischer Schauer-Musikklänge Geisterbahn-Feeling erzeugt wird. Und am Ende sorgt eine Art weißer Hai aus der Tiefkühltruhe für Monster-Action. Aber es darf immer schnell wieder gelacht werden. Die Altersfreigabe ab 6 geht also – für nicht überängstliche Kinder – in Ordnung.«
Walli Müller, Bayern 3

»Dem Geist Hugo sieht man gern zu, und seine dem früher einmal sehr populären Kinderekelspielzeug ›Green Slime‹ nachempfunde-ne Gestalt wird auch dadurch legitimiert, dass sich Toms Vater (gespielt von Christian Ulmen) angesichts Hugos just an dieses Element seiner eigenen Kindheit erinnert fühlt. So vom Drehbuch augenzwinkernd eingeräumt, macht eine ersichtliche Übernahme Freude.« 

Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung



zuletzt aktualisiert am 12.10.2015

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