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Ernest & Célestine
Ernest & Celestine

Frankreich, Belgien, Luxemburg 2012

 

 

Alle Mäuse wachsen mit Schauergeschichten über Bären auf, und alle Bären wissen angeblich ganz genau, wie schlimm doch die Mäuse sind. Das war schon immer so und so soll es auch in alle Ewigkeit bleiben. Bis eines Tages die kleine Maus Célestine zufällig dem großen Brummbären Ernest begegnet. Der scheint auf den ersten Blick tatsächlich sehr gefährlich zu sein, hat jedoch bloß furchtbaren Hunger. Weil ihn Célestine zu seiner großen Freude in einen Keller voller Süßigkeiten führen kann, verschont er die kleine Waisen-Maus – und eine außergewöhnliche Freundschaft beginnt. Da aber nicht sein kann, was nicht sein darf, sieht sich das ungleiche Paar von beiden Seiten verfolgt. Mit vereinten Kräften müssen sie sich der bestehenden Ordnung entgegenstemmen.

Fotos: Ascot Elite Filmverleih

 

Themen

Abenteuer, Andersartigkeit, Animationsfilm, Anpassung, Außenseiter, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Selbstvertrauen, Tiere, Toleranz, Verhaltensmuster, Vertrauen, Vorurteile, Zeichentrick

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Musik, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

»Zuerst dachten wir, das wird ein Baby-Film, aber dann hat sich schnell herausgestellt, dass wir den Film unterschätzt haben. Die Geschichte ist sehr spannend, und je mehr man in die Handlung verstrickt wird, desto stärker lebt man mit den beiden Hauptfiguren mit, besonders mit Celestine. Es geht um ernste Themen in dieser Geschichte – die Macht von Vorurteilen, um Außenseiter und um das Recht, befreundet zu sein, mit wem man will.«

»Sehr gemocht haben wir den außergewöhnlichen Mal- und Zeichen-Stil des Films. Ganz anders als gängige Animationsfilme arbeitet der Film mit weichen Konturen, es gibt keine knalligen Farben, sondern Aquarellstil und Pastelltöne. Die Bilder und Szenen sind nicht bis ins letzte Detail ausgemalt, sondern hier genügen oft ein paar Pinselstriche, um eine bestimmte Stimmung hervorzurufen. Alles in allem ein poetisches und malerisches Filmerlebnis für die ganze Familie.«
Münchner Kinokinder, Online-Kinderfilmredaktion JFF -
Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis

»Die große Kunst des Films besteht darin, nie aufgesetzt oder belehrend zu wirken. Stattdessen überzeugt er durch die äußerst sensible, warmherzige Darstellung der Freundschaft zwischen Ernest und Célestine, die sich nicht durch Worte, sondern über einfühlsame Gesten zeigt. Die eigenständige künstlerische Gestaltung, die durch Andeutungen und Schraffuren, weiße Flächen und fließende Linien auf sehr angenehme Weise unfertig und lebendig wirkt, überträgt diesen Charme auch auf die visuelle Ebene und verleiht dem angenehm ruhig erzählten Film zudem eine poetische Grundstimmung.«
Stefan Stiletto in: Praxis Kinderfilm »Weltverbesserer!«, Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg 2014

»Ganz wunderbar nimmt der Film die oftmals grotesken Auswüchse festgefügter Einstellungen aufs Korn. Damit trifft er einen Nerv der Kinder, die zumeist wesentlich aufgeschlossener sind als die Älteren.«
The Guardian, London





 





zuletzt aktualisiert am 21.03.2018

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