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Drachenmädchen

Deutschland 2012

 

 

Als Kung Fu praktizierender Westeuropäer ist der Regisseur in die fernöstliche Kampfschule »Shaolin Tagou« in Zentralchina gefahren, um dort das Leben dreier Mädchen zu porträtieren und zugleich von den Wünschen und Werten einer Gesellschaft zu erzählen. 1978 direkt neben dem Shaolin Tempel gegründet, zählt die Ausbildungsstätte heute mehr als 26.000 Schülerinnen und Schüler. Sie alle träumen davon, durch schonungslose Schulung die Besten zu werden, vielleicht Karriere zu machen bei der Polizei oder beim Militär. Höchste Disziplin, harter Drill von morgens bis abends, eiserne Grundsätze der Trainer und Erzieher. Dazu grandiose Bilder, wie diese »glücklichen jungen Vögel« in riesigen Kolonnen über den Appellplatz hinwegzufliegen scheinen. 

Fotos: polyband Medien



 

Themen

andere Kulturen, Autorität, China, Disziplin, Durchhaltevermögen, Elite, Erwachsenwerden, Erziehungsmethoden, Familie, Gehorsam, Individuum und Gesellschaft, Kampfsport, Konformität, Kung Fu, Normen, Persönlichkeitsentwicklung, Schule, Sinn des Lebens, Tradition, Werte

 

Fächer

Deutsch, Geografie, Lebensgestaltung-Ethik-Religion, Psychologie, Sozialkunde, Sport

 

Kritikerstimmen

»Ein faszinierendes Porträt gegenwärtiger chinesischer Realität, das nicht nur beeindruckendes Dokumentarkino für Erwachsene, sondern auch heilsame Kost für westliche Jugendliche sein dürfte.« 
Axel Timo Purr, artechock, München

»Der Film zeigt, welchen Preis eine Gesellschaft zahlt, die ihren Kindern keine Zeit schenkt und das Familienleben dem wirtschaftlichen Aufstieg opfert. Das Glück, es wird auf später verschoben. Für immer.«
Oliver Kaever, Spiegel Online Kultur

»Ein wirklich ungewöhnlicher Film. Er sagt mehr über China aus, als viele Deutungsversuche von Soziologen und Politologen.« 
Hans Wagner, Eurasisches Magazin, Altomünster

»Am Ende sieht man sich mit Fragen konfrontiert, die über China mit seinen spezifischen kulturellen Formen und Zwängen hinausreichen.«
Philipp Bühler, Frankfurter Rundschau 

»›Drachenmädchen‹ verzichtet auf pädagogischen Impetus und gehört zu den außergewöhnlichen und unbedingt sehenswerten Dokumentarfilmen, die den Zuschauer in eine Geschichte und eine fremde Kultur hineinziehen, Fragen nach den Zwängen und Wider-sprüchlichkeiten des Systems aufwerfen, nach dem Stellenwert des Einzelnen in einer durch und durch reglementierten Gesellschaft. Diskussionsstoff nach dem Film sollte es genug geben.« 
Margret Köhler, Bayerisches Fernsehen (kinokino), München



zuletzt aktualisiert am 08.11.2013

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