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Das Pferd auf dem Balkon

Österreich 2012

 

 

Der 10-jährige Mika ist auffallend außergewöhnlich anders: Er sagt immer die Wahrheit, hasst Witze, liebt Mathematik. Hinzu kommen ein paar Dinge, die andere leicht für Marotten oder kindliche Sturheit halten könnten. Mika aber ist ein ›Aspi‹, ein Kind mit Asperger-Syndrom. Ziemlich schräg, als er eines Abends auf dem Balkon nebenan ein Pferd entdeckt. Kein Traum, sondern wirklich wahr! Der junge Nachbar hat das edle Tier bei einer Tombola gewonnen und möchte es bald als lukratives Rennpferd verscherbeln, um Spielschulden zu begleichen. Doch weil nichts so ist, wie es scheint, droht dem armen Hengst alsbald der Schlachthof. Mit der gleichaltrigen Dana, die vorgibt, eine indische Prinzessin zu sein, aber aus einer Roma-Familie stammt, sammelt Mika Verbündete, um dem Schicksal zu trotzen. Gemeinsam mobilisieren sie all ihren Geist für eine verwegene Rettungsaktion.

Fotos: Neue Visionen Filmverleih



 

Themen

andere Kulturen, Andersartigkeit, Außenseiter, Familie, Freundschaft, Identität, Inklusion, Literaturverfilmung, Pferde, Pferdesprache, Rollenbilder, Toleranz, Vorurteile

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religion, Musik, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

»Tolle Darsteller geben dem Film, trotz aller märchenhafter und phantastischer Komponenten, einen glaubhaften Kern. Mikas Fähigkeit, das Wunderbare im Alltäglichen wahrzunehmen, ist, wenn man fähig ist, diese Perspektive einmal selber einzunehmen, genau das: wunderbar.« 
Heidi Ossenberg, Badische Zeitung

»Sämtliche Themen – vom Außenseiter bis zum Alltag einer Alleinerziehenden – kommen in dem klassisch erzählten Film leicht daher. Dazu sind die Figuren der kindgerechten Geschichte einfach liebenswert. Ein Spaß für Kinder und Eltern.«
Andrea Burtz, WDR 2, Köln

»Mit seinem magischen Realismus schafft ›Das Pferd auf dem Balkon‹ eine Hommage an die Freundschaft und an die kindlichen Träume.
José García, textezumfilm.de



zuletzt aktualisiert am 12.02.2016

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