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Filmernst | Davids wundersame Welt

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Davids wundersame Welt
Wondrous Oblivion

Großbritannien 2003

 

Inhalt

Der elfjährige David Wiseman ist besessen vom britischen Nationalsport Nummer 1. Cricket ist Davids Welt: Er kennt alle Regeln und jeden Spieler - mit seinen Sammelbildchen stellt er eigene Mannschaften auf und spielt ganze Turniere nach. Selbst an der kompletten Ausrüstung fehlt es ihm nicht. Das einzige Manko: David hat absolut kein Talent, ist gerade mal gut genug zum Bedienen der Anzeigetafel am Spielfeldrand. Von allen nur ausgelacht, würde er doch so gern zum Team gehören.
Davids Lage scheint aussichtslos - bis eines Tages eine dunkelhäutige Familie aus Jamaika ins Haus nebenan zieht. David staunt nicht schlecht, was dort passiert. Statt weiter das Rosengärtchen zu pflegen, legt Dennis, der Vater der karibischen Familie, einen kleinen Cricketplatz an - für seine neunjährige Tochter Judy. David schaut den beiden begeistert beim Üben zu und lässt sich nicht lange bitten, über den Zaun zu kommen. Seinen Eltern wäre es freilich recht, würde der Sohn die Kontakte zu den »Fremden« meiden. Bisher waren sie selbst - als einzige Juden im Viertel - die missliebigen Außenseiter. Nun könnten sie sich in die »Gemeinschaft« integrieren, um die Schwarzen wieder zu vertreiben. Doch trotz aller Ablehnung und Verbote: Davids Cricket-Versuchung ist einfach zu groß.
Dennis wird dem Jungen zum geduldigen Trainer und bringt ihn in beachtliche Form. Ungläubig bestaunt, schafft es David tatsächlich in die Schulmannschaft. Als die neuen Freunde aus dem Team sogar seiner Einladung zur Geburtstagsparty folgen, geht Davids sehnlichster Wunsch in Erfüllung: Endlich ist er einer von ihnen. Doch um welchen Preis? Als ihm Judy gratulieren und mitfeiern möchte, traut sich David nicht, das Mädchen hereinzulassen. Er schickt seine einzige und beste Freundin nach Hause, verletzt sie und ihren Vater damit tief. Ob es David gelingen wird, das Vertrauen der beiden noch einmal zu gewinnen?

Themen
Toleranz, Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit, Emigranten, Außenseiter, Durchsetzungsvermögen, Hoffnungen, Träume, Sport, Freundschaft, Familien- und Nachbarschaftskonflikte, Rollenbilder, Erwachsenwerden, Identitätsfindung

Fächer
Deutsch, Englisch, Lebensgestaltung-Ethik-Religion, Sport

Pressestimmen
»Amüsant und im besten Sinne rührend beschreibt der Film, wie sich der Junge aus seinen Tagträumen und Phantasien langsam in die Erwachsenenwelt vortastet. Und weil trotz aller Härten die Herzenswärme am Ende über die Engstirnigkeit siegt, entlässt der Film seine Zuschauer beschwingt ins Leben.«
Der Spiegel, Hamburg

»Die unschuldige Neugier des Jungen, der gar nicht auf die Idee kommt, Menschen nach ihrer Hautfarbe oder Religion zu beurteilen, ist revolutionär - im London des Jahres 1960 genauso wie im Europa des Jahres 2004.«
Frankfurter Rundschau

»Ein humorvoller und warmherziger Multikulti-Film in der Tradition von … ›Billy Elliot‹ - mit einem Unterschied: Er ist einfach besser - muss man sehen!"
Zitty, Berlin

»pädagogisch anregend und unterhaltend«
Stuttgarter Zeitung

»sensibel, melancholisch, unterhaltsam - ein außerordentlich empfehlenswerter Film«
ZDF, heute


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