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Der Schein trügt – Eine Expedition in die Rätsel des Geldes

Deutschland 2009

 

Wenn wir einen Geldschein in die Hand nehmen, eine Überweisung veranlassen oder Zinsen zahlen, glauben wir, wir wüssten, womit wir es zu tun haben: mit Geld. Aber der SCHEIN trügt. Nur zwei Prozent der Billionen Dollar, die die Finanzmärkte täglich virtuell um den Erdball pumpen, werden zum Austausch von Waren oder Dienstleistungen benutzt. Wozu der Rest dient, dringt kaum ins öffentliche Bewusstsein. Woher kommen die Milliarden, fragen wir uns, wenn wir von immer unvorstellbareren staatlichen Stützungskrediten für Banken und Industriekonzerne hören? Während viele Menschen mit Zins und Zinseszins ihre Kredite abstottern und Angst haben, ihr Geld könnte plötzlich nichts mehr wert sein, pokern die Reichen und Mächtigen weiter um Milliardenbeträge, von denen keiner sagen kann, wodurch sie gedeckt sind. Der mehrfache Grimme-Preisträger Claus Strigel nimmt den Zuschauer mit auf eine Forschungsreise in die Welt des Geldes und lüftet seine Geheimnisse. Die folgenreichste Erfindung der Menschheit erweist sich als ebenso genial wie zerstörerisch.Oder das – was findest Du besser? Im Geld schmilzt die Welt. Ob Sex, Kartoffeln oder Waffen: Das Zaubermittel Geld kann alles zu allem wandeln. Die folgenreichste Erfindung der Menschheit ist ebenso genial wie fatal, sagt der ehemalige Notenbanker und Geldforscher Bernard Lietaer. »It turns the mind into a brezel«. Ein Zaubermittel, das alles bedeutet und doch keinerlei Wert hat. Es wird aus dem Nichts geschaffen, vermehrt sich exponentiell und bezieht seinen Wert doch durch Mangel. Armut garantiert seinen Wert: Hätten alle genug Geld, hätte es keinen Wert. Paul Singer, Brasiliens Staatssekretär für solidarische Ökonomie, bringt die Sache auf den Punkt: Wir müssen die Macht über unser Geld zurückgewinnen!

Themen
Ökonomie und Moral, Armut und Reichtum, Geld und Glaube, Bankrotte und Kreditsysteme,
Währungskrisen und Währungsalternativen, Mikrokredite

Fächer
Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde Philosophie Politische Bildung Geschichte

Pressestimme
»Die Einbettung des Vorspanns in das Neon- und Leuchtschriftgewimmel des New Yorker Times Square gibt einen Vorgeschmack auf den spielerischen Ansatz, mit dem Strigel das Thema bearbeitet. Sein Kronzeuge ist der ehemalige belgische Notenbanker Bernard Lietaer, heute Professor für internationales Finanzwesen, der unglaublich interessante Dinge über die Abhängigkeit moderner Gesellschaften vom Geld erzählt.«
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zuletzt aktualisiert am 13.11.2013

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