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Die dünnen Mädchen

Deutschland 2008

 

Die dünnen Mädchen, das sind acht junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren, die seit vielen Jahren an Essstörungen leiden. Gemeinsam mit den dünnen Mädchen hat die Regissseurin für den Film eindrucksvolle und ästhetische Szenen entwickelt: einen Flamenco-Kurs, gemeinsames Kochen, Schattenspiele. Sie sind nicht Teil der regulären Therapie, sondern sinnlich erfahrbare Bilder für das Wesen dieser Krankheit, für das Selbstverständnis der Mädchen, für ihre Weigerung, eine erwachsene Frau zu werden. Die Krankheit, oft als Modeerscheinung abgetan, zeigt hier ihre lebensgefährliche Brutalität. Anorexie begleitet die Betroffenen in der Regel ein Leben lang. Auch nach einer Therapie bleiben Rückfälle eine latente Gefahr. Eindrucksvoll gelingen dem Film unverstellte Blicke auf die Magersucht.

Themen
Identitätsfindung, Persönlichkeitsentwicklung, Lebensziele, Selbstvertrauen, Körper-Erfahrung, Selbst- und Fremdbilder, Ernährung, Essstörungen, Sucht, Verweigerung, Selbstdisziplin, Therapie, Kommunikation, Flamenco, Schattenspiel

Fächer
Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Deutsch, Biologie, Kunst, Sozialkunde

Pressestimmen
»So wird nachvollziehbar, was die Patientinnen mehrmals betonen: dass ihre Krankheit nichts mit Mode und Schlankheitswahn zu tun hat.«
Cilli Pogodda, taz, Berlin


»Es wird nicht einfach gewesen sein, das Vertrauen dieser verstörten Mädchen zu gewinnen, doch im Film erzählen sie mit einer Offenheit, die berührt.«
Heidi Reutter, Bayerisches Fernsehen (kinokino)


»Der Dokumentation gelingt es, ein Verständnis für die Krankheit und deren Symptome zu erlangen, die in den gezeigten Fällen überhaupt nichts mit der oberflächlichen Modewelt und den dürren Models zu tun hat.«
Nana A.T. Rebhan, arte

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