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Friedensschlag – Das Jahr der Entscheidung

Deutschland 2009

 

Der Film erzählt die Geschichte fünf junger Männer im Alter zwischen 16 und 20. Sie sind gewaltbereit, orientierungslos, unsicher – und sie müssen sich entscheiden: Entweder der Knast als Endstation oder auf Dauer ein anderes Leben. Rupert Voss und Werner Makella, die Initiatoren der »Work and Box Company«, stehen den jungen Männern zur Seite. Sie vermitteln ihnen ein positives Vaterbild und echte Autorität, helfen ihnen, alte Verhaltensmuster aufzulösen und neues Selbstbewusstsein zu gewinnen. Im Ring sind alle gezwungen, sich ehrlich und unverstellt in die Augen zu schauen. Der Boxkampf wird zum Auslöser für die persönliche Entwicklung der Protagonisten. Freude und Trauer, Verzweiflung und Hoffnung liegen nahe beieinander. Innerlich kämpfen die Jungen auch gegen sich selbst: der wahrscheinlich schwerste und entscheidenste Kampf bei der Umwandlung zerstörerischer Kraft in schöpferische Energie.

Themen
Identitätsfindung, Persönlichkeitsentwicklung, Lebensziele, Träume, Selbstvertrauen, Selbstverantwortung, Selbstdisziplin, Zukunftschancen, Arbeitslosigkeit, Drogen, Gewalt, Verweigerung, Sport, Boxen, Körper-Erfahrung, Resozialisierung, Kommunikation, Therapie

Fächer
Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde Sozialkunde

Pressestimmen
»Wieder und wieder will man das sehen, um sich zu überzeugen: Es geht, bei fast allen. Nicht bei jedem. Sozialromantik sieht anders aus.«
Elisabeth von Thadden, Die Zeit, Hamburg


»Der Film ist kein dröger Schulfilm, die Interviews werden mit Impressionen aus dem Projekt aufgelockert ... und es kommt sogar richtige Spannung auf: Wer von den Jungs wird es schaffen?«
Martin Schwarz, zitty, Berlin

»Ein wunderbarer Film, weil er so klar vom Rand der Gesellschaft erzählt. Die Erde mag keine Scheibe sein, von der man fallen könnte – die Gesellschaft schon.«
Hartwig Tegeler, mdr Figaro


»Irgendwann wird man auch als Zuschauer von der leidenschaftlichen Geduld und vom Menschenglauben der Pädagogen gepackt ... Und die Frage, ob ein zorniger junger Mann in einem Raum mit anderen bleibt – oder eben nicht – wird zu einer Frage, die plötzlich nicht nur ihn und die Erzieher, sondern das Menschenbild unserer Gesellschaft berührt.«
Katja Nicodemus, NDR Kultur

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