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Brücke nach Terabithia
Bridge to Terabithia

USA/Neuseeland 2006

 

Inhalt
Der elfjährige Jess ist nicht zu beneiden: Als einziger Junge in der Familie muss er sich gegen vier Mädchen behaupten. Die Schwestern gehen ihm auf die Nerven, bei den Eltern hat er einen schweren Stand. Die Mutter ist an der Grenze ihrer Belastbarkeit, der Vater oft dienstlich unterwegs, das Geld dennoch knapp im Hause. Auch in der Schule mangelt es Jess an Freude und Freunden. Nur im Sport rennt er allen voran und kann den anderen imponieren - bis ihn die Neue in seiner Klasse völlig unerwartet um den Triumph bringt. Nicht er, sondern sie läuft zuerst durchs Ziel. Was aussieht nach unversöhnlicher Rivalität, entwickelt sich jedoch überraschend schnell zur engen Freundschaft zweier Außenseiter. Das aufrichtige, einnehmend-freundliche Wesen des Mädchens wirkt offenbar Wunder. Jess fühlt sich verstanden, ermutigt und vor allem inspiriert von Leslies unerschöpflicher Fantasie. Im nahegelegenen Wald schaffen sich die beiden eine Welt voller wundersamer Fabelwesen. So oft sie können, suchen sie nun Zuflucht jenseits des Flusses, in ihrem Königreich Terabithia. Als Leslie eines Tages ohne Jess in ihr geheimes Refugium will, geschieht etwas Unvorstellbares…

Literaturvorlage
»Die Brücke ins andere Land«. Taschenbuch: 160 Seiten, Edition Sven Bergh (1983) - nur antiquarisch.

Themen
Freundschaft, erste Liebe, Selbstvertrauen, Selbstüberwindung, Familien- und Sozialbeziehungen, Schulmobbing, Konfliktbewältigung, Verlust eines nahen Menschen, Phantasie, Traumwelten, Literaturverfilmung

Fächer
Darstellen und Gestalten, Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Kunst, Musik

Pressestimmen
»Ein traumhaft schöner Film, der erzählt, wie uns die Kraft der Fantasie im echten Leben beflügeln kann. Wunderbar für Kinder zwischen acht und 15 und für Erwachsene!«
Sandra Vogell, br-online, München 

»Selten wurde schulischer Alltag so unromantisch in einem Spielfilm geschildert wie hier. Selten aber auch erreichen selbst Nebencharaktere eine solche Dichte … für jedes Alter faszinierend.« Frank Olbert, Kölner Stadtanzeiger

»Besonderen Reiz gewinnt der Film durch den Umstand, dass Jesse und Leslie nicht nur ihre Vorstellungskraft in Terabithia schulen, sondern auch ihre soziale Kompetenz. Werden sie auf dem Schulhof getriezt, so finden sie in Terabithia eine Lösung, die sie in der Realität umsetzen. Die Fantasiewelt wird nicht zu einem Gegenmodell der Wirklichkeit, sondern verbindet sich mit ihr zu einem schlüssigen Ganzen.« K. Kollenberg, filmszene.de, Berlin

»Behutsam und ohne aufgezwungene Gefühlsklischees nimmt die Geschichte die Zuschauer mit auf eine Reise, die gleichzeitig todtraurig und wunderschön ist, macht sie doch aus den Protagonisten Menschen aus Fleisch und Blut. Hierin, nicht in den Computereffekten, liegt der große Zauber dieses Films.«
Ernst Kramer, fluter.de (Bundeszentrale für politische Bildung/bpb), Bonn

»Anders als das ›Narnia‹-Spektakel setzt dieser Film auf leise Töne. Tricktechnik ist nur am Rande wichtig; dem Regisseur geht es um glaubhafte Charakterzeichnung, nicht um Überwältigung.« Frank Noack, Der Tagesspiegel, Berlin

»Ein exzellent gespielter und mit viel Feingefühl inszenierter Film, der der Fantasie ihren festen Platz im Leben einräumt, statt sie in ein eigenes Reich zu verbannen. Sensibel, aber niemals kitschig…« Bärbel Schnell, General-Anzeiger, Bonn



zuletzt aktualisiert am 16.09.2016

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