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Ein Teil von mir

Deutschland 2008

 

»Es kann überhaupt nicht von mir sein!« Dass der 16-jährige, bei seiner alleinerziehenden Mutter lebende Jonas nun plötzlich Vater sein soll, will ihm nicht in den Kopf. Doch die ein Jahr ältere Vicky weiß es besser und lässt einfach nicht locker. Mit Charme und Witz schafft sie es, dass sich der Vater wider Willen das Ergebnis einer flüchtigen Partynacht zumindest mal anschaut. Vicky will mit Jonas aber nicht um Unterhaltszahlungen oder das Sorgerecht für die kleine Klara streiten, ihr geht es weit mehr um Gefühle, Bekenntnisse, Haltungen. Hin und her gerissen zwischen Ablehnung und Neugier, beginnt für den wankelmütigen Jonas eine zaghafte, von Rückziehern unterbrochene Annäherung an die selbstbewusste junge Frau und die ihm noch fremde Tochter. Zum ersten Mal ist er gezwungen, sich der eigenen Empfindungen und Bedürfnisse zu vergewissern, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Themen
Teenager-Schwangerschaft, Familienbeziehungen, Erwachsenwerden, Identitätsfindung, Verantwortung, Vorbilder, Elternschaft, Erziehung, Rollenbilder

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Sozialkunde

Pressestimmen

»Ein Film über einen jungen Kerl, der sich, langsam, seinem Kind nähert, der es quälend ewig nicht wagt, diese Liebe zuzulassen. Am Ende aber überwältigt ihn die Liebe zur Kleinen doch.«
Martin Machowecz, Tagesspiegel, Berlin

»Ein romantisches Märchen, ein Jugendfilm, in dem vielleicht sogar die jungen Eltern zusammenfinden könnten – wenigstens lässt der Film diese Möglichkeit offen.«
Julia Teichmann, film-dienst, Köln

»Man erfährt wirklich etwas vom Lebenshorizont dieser 17-Jährigen und kann sich an der Haltung der beiden so unterschiedlich agierenden Mütter reiben.«
Hannelore Heider, Deutschlandradio Kultur

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