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Das doppelte Lottchen

Deutschland 2007

 

Inhalt
Lotte und Luise begegnen sich zufällig in einem Ferienheim. Da die Achtjährigen einander gleichen wie ein Ei dem anderen, ist klar, dass sie Zwillinge sein müssen. Offenbar sind sie nach ihrer Geburt getrennt worden und als Einzelkind bei jeweils einem Elternteil aufgewachsen. Um herauszufinden, warum es damals zu diesem Bruch gekommen ist, verabreden die beiden einen Rollentausch: Lotte fährt nicht zu ihrer Mutter zurück, sondern zum Vater, während Luise zu der ihr unbekannten Mutter reist. Ihr großes Ziel ist es, die Eltern wieder zusammenzubringen. Natürlich ergeben sich viele kuriose Situationen, denn die Mädchen sehen sich zwar zum Verwechseln ähnlich, haben aber durchaus unterschiedliche Talente und Eignungen. Lotte ist brav und häuslich, Luise dagegen temperamentvoll und für jeden Streich zu haben. Die Lage eskaliert, als Lotte erfährt, dass der Vater eine neue Frau heiraten und die sich nicht so einfach dem Planspiel der Zwillinge fügen will. 


Themen
Familienbeziehungen, Trennung, Freundschaft, Geschlechterrollen, Rollentausch, Mut, Zivilcourage, Literaturverfilmung, Zeichentrick

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Kunst

Pressestimmen
»Wenn Axel Milberg spricht, dann klingt es, als würde Erich Kästner selbst aus seinem Buch vorlesen. Er trifft genau den Erzählton des Autors, so als würde er seine Zuhörer an die Hand nehmen, um sie in die Geschichte zu führen.«
Cornelia Geißler, Berliner Zeitung


»Frei von modischen Attributen wie Handy oder Zeitgeistsprache konzentriert sich der Zeichentrickfilm mit der typischen Kästner-Mischung aus Drama und Komik auf die wesentlichen Aussagen des Autors: Kinder leiden, wenn sich Eltern trennen, und wünschen sehnsüchtig, wieder eine Familie zu werden. Daran hat sich trotz Patchwork-Realität überhaupt nichts geändert.«
Brigitte Jähnigen, Stuttgarter Nachrichten

»Der Wiedererkennungseffekt funktioniert sofort. Jeder, der die Kästner-Bände gelesen hat, kennt die Zeichnungen von Walter Trier. In einer Zeit, in der die Kinolandschaft von dreidimensionalen Computer-Animationen überschwemmt wird, besinnt sich Das doppelte Lottchen wieder auf den klassischen Zeichentrickfilm. Eine Aktualisierung des Stoffes war ohnehin nicht nötig ... Schaaks Trickfilmadaption bleibt dem Geist der Vorlage treu, peppt mit ein paar Handgriffen die Dramaturgie ein wenig auf, geht höchstens auf der Musikspur etwas zu sehr in die Vollen.«
Martin Schwickert, Der Tagesspiegel, Berlin

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