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Effi Briest

Deutschland 2008

 

Inhalt
Die siebzehnjährige, lebenslustige Effi Briest heiratet auf Drängen ihrer Eltern den wesentlich älteren Baron von Instetten. Mit ihm, einem ehemaligen Verehrer ihrer Mutter, zieht sie ins baltische Kessin, wo für sie ein eintöniges Leben fernab der Heimat beginnt. Während sich der Baron seiner politischen Karriere zuwendet, flüchtet sich Effi in eine leidenschaftliche Affäre mit Major Crampas, einem Regimentskameraden ihres Mannes. Erst Jahre später, als Effi mit ihrem Gatten und ihrem Kind in Berlin lebt, kommt der Baron dahinter und fordert Crampas zum Duell. Die mittlerweile fünfte Verfilmung des Fontane-Klassikers – erstmals in der Regie einer Frau – wagt ein Novum: Anders als im Roman zieht Effi in dieser Verfilmung ihre Konsequenzen und wagt den Schritt in ein neues Leben.

Fächer
Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde

Themen
Emanzipation, Frauen, Gender, Geschlechterrollen, Sexualität, Tod, Ehre, Individuum und Gesellschaft, Konflikt, Selbstbestimmung und Gehorsam, 19. Jahrhundert, Deutsche Geschichte, Verantwortung, Werte, Romanverfilmungen

Pressestimmen
»Gewagter indes der zweite Groß-Eingriff der Regie: Sie verwandelt Effi am Ende zurück in Fontanes historisches Vorbild Elisabeth von Ardenne, rettet ihr damit das Leben und lässt sie über eine Berliner Straße aus dem 19. Jahrhundert direkt ins 21. verschwinden. Eine Frau, die ihren Weg geht. Notfalls alleine.«
Oliver Reinhard, Sächsische Zeitung, Dresden

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